Whistleblower:innen decken Missstände oder unethisches Verhalten wie Korruption oder Umweltverschmutzung auf, indem sie vertrauliche Informationen an die Öffentlichkeit weitergeben.
Konsequenzen
Arbeitnehmende, die Probleme in ihrer Organisation melden, befinden sich oft in einer Zwangslage und sehen keinen anderen Ausweg, als die Öffentlichkeit oder Medien zu informieren. Dies kann jedoch schwerwiegende persönliche und berufliche Folgen haben, darunter Kündigung oder strafrechtliche Konsequenzen. Trotz öffentlicher Unterstützung drohen ihnen Risiken und Vergeltungsmassnahmen.
Während die OECD Schutz für Enthüller:innen empfiehlt, fehlt in der Schweiz ein nationales Gesetz. Whistleblower:innen sind auf kantonale Regelungen angewiesen. Einige Städte wie Genf, Bern und Zürich bieten anonyme Meldestellen.
Im Gegensatz dazu verlangt die EU-Richtlinie 2019/1937 umfassende Schutzmechanismen für Hinweisgeber:innen. Die Schweiz ist nicht verpflichtet, diese umzusetzen, kann sie aber als Vorbild nutzen.
Wie wir unterstützen
Unternehmen profitieren von Whistleblower:innen, da sie Integrität und Vertrauen stärken sowie rechtliche und finanzielle Risiken minimieren. Wir unterstützen Whistleblower:innen mit rechtlicher Beratung und Vertretung, um ihre Rechte zu wahren und sie vor Vergeltungsmassnahmen zu schützen. Wir helfen bei der sicheren Weitergabe von Informationen und prüfen mögliche rechtliche Schritte wie Kündigungsschutz. Unser Ziel: Schutz und Integrität für Whistleblower:innen.